International Institute for Subjective Experience and Research (ISER)

Deutschland
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MSH Medical School Hamburg
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20457 Hamburg
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Kooperationspartner

MSH Medical School Hamburg
Björn Steiger Stiftung
Deichtorhallen Hamburg
Demenz Support GmbH Stuttgart
European Graduate School (EGS) CH
Staatliche Museen zu Berlin: Gemädegalierie und Hamburger Bahnhof
Hamburger Kunsthalle
Institut für Kunsttherapie und Forschung
Kunst:Dialog
Klinikum Itzehoe
Konfetti im Kopf e.V.
Kunstmuseum Bochum
Kunsthalle Bremerhaven
LEB Niedersachsen
Lehmbruck Museum
Luthergemeinde Hamburg Bahrenfeld
Museum Schloss Moyland
Museum Villa Stuck
Sprengel-Museum
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Zentrum für Elektropathologie und Umweltmedizin (ZEPU)
Links

9. Symposium künstlerische Therapien in der Altenarbeit

Termin: 4. bis 6. November 2016

Ort: 07639 Bad Klosterlausnitz

Thema: Die Intermedialität des Therapeuten

Das diesjährige Thema, die Intermedialität des Therapeuten, ist der Gegenhorizont zu dem die vergangenen Jahre sich durchziehenden Grundgedanken des interkünstlerischen Angebots für den Patienten. Das Symposion künstlerischer Therapien vergleicht die unter- schiedlichen Medien in ihren Wirkungen für die Arbeit mit den Patienten. Die Medien wer- den in ihrer Spezifität angeschaut ebenso wie in ihrer möglichen Austauschbarkeit oder Kombinierbarkeit.
Fortgeschritten demenzbetroffene Menschen leben bedürfnisorientiert und erhalten sich bei nachlassendem kognitivem Vermögen häufig ein feines Gespür für Stimmigkeiten sinn- lich-emotionaler Art. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf mediale und berufsfeldbezo- gene Grenzen, Zuständigkeiten und Spezialisierungen. Aus der zeitgenössischen Kunst sind das Ineinanderfließen von Materialien und Methoden etwa in der Improvisations- und Performancekunst bekannt. Die grenzüberschreitenden und handlungsorientierten Qualitä- ten dieser Kunstformen weisen Parallelen zu dementieller Lebenswirklichkeit auf. Die Künstler selbst werden multimedial.
Dieses Jahr soll es um den Therapeuten selbst gehen. Auch künstlerische Therapeuten haben oftmals selbst Zugang zu mehreren Künsten, sind gleichzeitig Musiker, Maler, Poe- ten, Tänzer, Schauspieler,... Andere Therapeuten fühlen sich nur in einer Kunst zu Hause.
Was ist das für ein Gefühl, unbeschwert von Sparte zu Sparte wechseln zu können; was ist es für ein Gefühl, in einer Sparte ganz fremd zu sein. Und wenn der Therapeut sich in vielen Künsten zu Hause fühlt: Was führte dann dazu, in gerade e i n e r Sparte thera- peutisch tätig zu werden, in der anderen Amateur zu bleiben und die dritte vielleicht als professioneller Künstler zu betreiben.
Eine weitere interessante Frage, die wir uns vor vier Jahren in Hamburg schon stellten, ist: Nutzt ein künstlerischer Therapeut in seinen eigenen Krisen auch selbst die Künste, und wenn ja: welche?
Das Hauptthema wird auch immer von Nebenthemen begleitet. Fehlerkultur, Interdiszipli- narität, Vermittlung, Annäherung von „Schulen“ und Konzepten,...Diese Themen können auch weiterhin Bestandteil sein. Zudem: Forschung im Umfeld der künstlerischen Thera- pien.
Mit dem Ort, Bad Klosterlausnitz, befinden wir uns – nach Weimar – wieder in Thüringen. Die „Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen“ als Gastgeber hat seit Anfang der 1990-er Jahre Wesentliches zur Entwicklung der Musiktherapie beigetragen. Das Sympo- sium wird in Fusion mit dem 11. Treffen des Netzwerks Musiktherapie mit alten Menschen (almuth.net) stattfinden.
 
Veranstaltungsort: Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen, Bahnhofstr. 31, 07639 Bad Klosterlausnitz, bzw. Fachklinik Klosterwald
Veranstalter: Akademie für angewandte Musiktherapie
In Kooperation mit: Werkstatt Demenz e.V., Netzwerk Musiktherapie mit alten Men- schen, Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V., MSH - Medical School Hamburg / Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit
Teilnahmebeitrag: € 150,-
Anmeldung und Informationen:
Michael Ganß, Alte Dorfstr. 15, 27412 Hanstedt, 0152/29527181, michael-ganss@online.de www.kunstdialog.com

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Neue Publikationen

Mirjam Strunk, Sandra Freygarten (2017): Komplementäre künstlerische Strategien Ein Handbuch für Künstlerinnen, Berater und Multiplikatoren in Veränderungs- und Bildungsprozessen. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press.


Jahn, H., Sinapius, P. (Hrsg.) (2016):
Transformation - Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozessen / Grundlagen und Konzepte. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press

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Kalender


 
Freitag 16.06.2017 bis Sonntag 18.06.2017
 
Tagung: ImperfeKT
(Das Vergängliche und das Unvollkommene)
Intermedialität und Performativität in den Künstlerischen Therapien
15.07.2017 | 10 - 15 Uhr: Der nächste Offene Campustag mit Workshop des Departments Kunst Gesellschaft und Gesundheit an der MSH - hier können Sie unsere Studiengänge Kunsttherapie, Coaching und Social Transformation kennenlernen!

Die nächsten Campustage:
02.09.2017
13.01.2018



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Kontakt



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